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Freifunk in der SPD-Fraktionssitzung

Die SPD-Fraktion des Bönener Gemeinderates lud mich als Vertreter der Freifunk Initiative „Bönen, eine Gemeinde vernetzt sich“ in die heutige Fraktionssitzung im Unnaer Kreishaus ein.

Gleich zu Beginn bekam ich als Initiator des Bürgerantrages die Gelegenheit Antrag und Projekt vorzustellen. 

Die Gelegenheit Fragen zu stellen wurde von den Mitgliedern der Fraktion engagiert genutzt. Als Ergebnis stand fest, das das Freifunk Projekt unterstützt und der Bürgerantrag entsprechend behandelt wird.

Du möchtest einen Freifunk-Router aufstellen?

Vor Käufen ist es empfehlenswert Kontakt zu uns aufzunehmen und das Vorhaben zu besprechen, um Fehlkäufe zu vermeiden!

Du möchtest
  • dich mit dem Freifunk-Netz in deiner Nachbarschaft verbinden?
  • deinen Internet-Anschluss freigeben?
  • den ersten Freifunk-Router in deiner Umgebung aufstellen?

Schaue auf unsere Netzkarte, hier kannst du die Freifunk-Router deiner Umgebung sehen!

So kannst du mitmachen
  • Besorge einen simplen Freifunk-fähigen Router. Fertig eingerichtet kannst du ihn auch bei uns zum bekommen. Empfehlung z.B.: TP-Link -WR841N(D) möglichst v9
    oder TP-Link-WDR3600.
  • Installiere und konfiguriere die Freifunk-Firmware.
  • Stelle den Router an einem geeigneten Ort auf (z.B. Fensterbank).

Anleitung

Auf dieser Seite ist beschrieben, wie auf einem Router die Original-Firmware durch eine Freifunk-Firmware ersetzt wird. (Wenn du einen Router aktualisieren möchtest auf dem bereits eine Freifunk-Firmware installiert ist, findest du auf der Seite Firmware aktualisieren weitere Infos.)

Firmware herunterladen
Firmware aufspielen
Router konfigurieren

Um beim Freifunk-Projekt mitmachen zu können, brauchst du einen freifunkfähigen Router. Freifunkfähig sind Router für die es eine Freifunk-Firmware gibt (siehe https://images.ffdo.de/ffdo/stable/images/factory).

Als Basismodell eignet sich z.B. der TP-Link WR841N (ca. 15 €) sehr gut. Um diesen im Freifunk-Netz nutzen zu können, ist es erforderlich das Freifunk Betriebssystem – die Freifunk Firmware – zu installieren.

Selbst mit wenigen TL-WR841N lassen sich in der Regel mittelgroße Mehrfamilienhäuser (4 – 8 Parteien) zu einem sehr moderaten Preis komplett kabellos und flächendeckend erschließen. Sobald an einem einzigen Router zusätzlich zum Strom ein Internetzugang verkabelt wurde, ist das ganze Haus im Freifunk-Netz und somit auch im Internet.

Die Installation ist ganz einfach und du benötigst keine technischen Kenntnisse. Wenn du dieser Anleitung folgst, kann eigentlich nichts schiefgehen. Los geht’s!

1. Firmware herunterladen

Die Freifunk Firmware für kompatible Router findest du unter https://images.ffdo.de/ffdo/stable/images/factory.

Bitte beachte, dass die Images im Ordner FACTORY für Router mit originaler Firmware bestimmt sind.
Der Ordner SYSUPGRADE enthält Images, mit denen man bereits auf OpenWRT / gluon uminstallierte Router neu flashen kann.

Halte dich also zunächst an die Firmware im Ordner FACTORY.
Achte bitte beim Download auf die unterschiedlichen Versionsstände der Modelle, um das richtige Firmware-Image für deinen Router auszuwählen!

Um zu prüfen ob die Firmware korrekt heruntergeladen wurde, lade dir auch gleich die Checksumme der Datei herunter. Diese findest du in der Firmwareliste in der Datei sha512sum.txt.

Wenn du im nächsten Schritt den Router mit deinem Computer verbindest hast du möglicherweise keinen Internetzugang mehr. In diesem Fall solltest du dir schon mal die Geokoordinaten des Standorts aufschreiben, sofern der Router in der Karte angezeigt werden soll. Die Geokoordinaten kannst du z.B. sehr bequem bei openstreetmap.org herausfinden.

2. Freifunk-Router mit dem Computer verbinden

841er-und-kabel

Verbinde den Router (1) mit dem Steckernetzteil (2) und dieses mit einer Steckdose.

841er-anschluesse

Verbinde den Router (1) mit dem beiliegenden LAN-Kabel (3) mit deinem Computer. Stecke dafür das Kabel in eine der gelben Buchsen (die blaue brauchst du später).

3. Firmware einspielen

Jetzt kannst du den Router einfach über den Browser konfigurieren. Dazu rufst du in deinem Browser z.B. für viele TP-Link Modelle folgende Adresse auf: http://192.168.0.1

Bevor du weitermachst, musst du dich erst anmelden. Bei fabrikneuen Geräten verwendest du dafür die Username-Passwort-Kombination: admin / admin

Bei den meistens Geräten findet man diese Angaben auch auf einem Aufkleber an der Unterseite des Gehäuses.

Dein Browserfenster müsste nun so aussehen – Folge hier dem Link “System Tools”.

03-TP_link_start-1024x591

Hier wählst du den Unterpunkt “Firmware Upgrade” (1).
Danach kannst du die vorher (in Schritt 2) geladene Datei zum Hochladen auswählen (2).
Nach einem Klick auf “Upgrade” (3) beginnt der Prozess.

04-TP_link_firmware-1024x591

Du musst noch einmal kurz bestätigen…

05-TP_link_firmware_file-1024x591

…und die Installation läuft.

06-TP_link_upgrade_progress-1024x591

Bitte auf keinen Fall den Stecker ziehen, das Gerät ausschalten oder das Netzwerkkabel trennen, während die Installation läuft  – sonst hast du einen Briefbeschwerer.

5. Abschluss

Nachdem die Firmware fertig eingespielt ist, startet der Router neu.

Dass der Router neu startet merkst du auch am Blinken der Lämpchen an deinem Router. Zuerst blinken alle Lämpchen wild, dann gehen sie aus. Wenn danach das Lämpchen mit dem Zahnrad gemütlich vor sich hin blinkt, ist der Router im Config-Mode angekommen.

Jetzt ist der Router nicht mehr unter der angegeben Adresse sichtbar und je nach Browser erscheint eine Fehlermeldung. Das ist gut so. Denn nun läuft nicht mehr die alte Firmware sondern die neue, tolle Freifunk Firmware auf deinem Router.

07-TP_link_firmware_reboot_finished-1024x365

6. Konfiguration Teil 1

Der Router sollte nun im Config Mode hochgefahren sein. Dies bedeutet, dass der Router nun mit fertig installierter Freifunk Firmware darauf wartet, dass Du ihn einrichtest.

Versuche also nun den Router auf seiner neuen Konfigurationsadresse zu erreichen: http://192.168.1.1.

Wenn alles funktioniert hat, solltest du nun in Deinem Browser folgende Oberfläche sehen:

08-konfiguration-1

7. (optional) Passwort

Bevor wir mit der Konfiguration weiter machen, ein kurzer Schlenker. Wenn Du im laufenden Betrieb auf Deinen Router zugreifen möchtest, muss ein SSH Passwort (oder SSH Key) für den Remotezugriff gesetzt werden.

VORSICHT: Wenn du ein Passwort eingibst kann der Router über das Internet konfiguriert werden. Das birgt die Gefahr, dass  auch andere auf deinen Router zugreifen können. Im schlimmsten Fall ist über den Router dann sogar der Zugriff auf dein Netzwerk möglich. Wir empfehlen deshalb kein Passwort zu setzen! (Es sei denn du weißt genau was du da machst.)

Wenn du trotzdem ein Passwort angeben möchtest, dann klicke oben rechts auf Expertmode. Auf der folgenden Seite kannst du dann Dein Passwort vergeben und speichern. Danach kehre bitte mit Klick auf Wizard in den Konfigurationswizard zurück.

gluon-passwd

8. Konfiguration Teil 2

Nun widmen wir uns der abschließenden Einrichtung deines Routers.

NAME DIESES KNOTENS

Zuerst solltest du deinem Router einen Namen geben. Als Quasi-Standard hat sich folgendes Schema etabliert.

FF-Stadt/Kreis-FreieWahl, für Bönen also FF-Boenen-FreieWahl.

Benennungen nach Straße mit aufsteigendem Zähler oder eindeutige Orte haben sich als sinnvoll herausgestellt.

z.B. FF-Boenen-Bahnhofstasse001

Bitte achte darauf, dass keine Leerzeichen im Namen erlaubt sind. Wenn du ein Leerzeichen brauchst, verwende einfach einen Unterstrich “_”.

FIRMWARE AUTOMATISCH AKTUALISIEREN

Wenn dieser Punkt ausgewählt ist, wird dein Router versuchen automatisch immer das aktuellste Freifunk-Betriebssystem zu installieren. Das spart eine Menge Zeit für die Zukunft und sorgt für Sicherheit.

MESH-VPN AKTIVIEREN

Hiermit erlaubst Du deinem Freifunk-Router über deinen Internetanschluss eine verschlüsselte Verbindung zu den Supernodes deiner Community herzustellen. Wenn du diese Option deaktivierst, stellt dein Router keine Internetverbindung über deinen Anschluss her und kann nur mit anderen Freifunk-Routern kommunizieren, die er direkt oder indirekt per WLAN oder über andere Router mit aktivierter Option erreicht. Der Zugang zum Internet ist nur dann möglich, wenn mindestens bei einem der erreichbaren Router die Option aktiviert ist. Wir empfehlen diese Option in jedem Fall zu aktivieren. Falls kein Netzwerkkabel am Router angeschlossen wird, dann hat er einfach keinen Internetzugang, die Funktion beeinträchtigt dies nicht!

MESH-VPN BANDBREITE BEGRENZEN (OPTIONAL)

Wenn du einen normalen Internet-Anschluss hast, brauchst du die Begrenzung nicht zu aktivieren. Dein Router wird im alltäglichen Betrieb nicht allzuviel von deiner Bandbreite in Anspruch nehmen. Unsere Empfehlung ist deshalb, die Begrenzung nicht zu aktivieren. Solltest du aber trotzdem eine Begrenzung eintragen wollen, setze den Haken “Mesh-VPN Bandbreite begrenzen?”. Daraufhin erscheinen zwei neue Felder. Trage in die beiden Felder die gewünschten Grenzwerte in Kbit/s ein. Die minimal sinnvollen Werte sind 1000 Downstream und 100 Upstream. Sei nicht zu geizig, selbst wenn du hier die Hälfte deiner verfügbaren Bandbreite einträgst, wirst du es kaum bemerken.

KNOTEN AUF DER KARTE ANZEIGEN

Diese Option sollte ausgewählt werden, um anderen Freifunkern und Interessierten die Position deines Routers zur Verfügung zu stellen. Bedenken um die Privatsphäre sollten hier ausnahmsweise keine Rolle spielen, denn du möchtest doch mit vielen ein großes Netzwerk bauen.

Solltest du dich dennoch dagegen entscheiden wollen, dann lasse diese Option aus. Solltest du sie aktivieren erscheinen zwei neue Felder für den Breitengrad und Längengrad.

Die Koordinaten kannst du sehr bequem bei z.b openstreetmap.org herausfinden.

Übertrage die Koordinaten in die Felder und fertig ist die Standortangabe deines Routers.

KONTAKT

Um dich im Zweifelsfall erreichen zu können, kannst du hier beispielsweise Deine Email-Adresse angeben – natürlich nur wenn du möchtest.

9. Abschluss der Installation

Wenn du das Formular nun ausgefüllt hast, klick unterhalb des Formulars auf “Fertig”. Der Router startet neu.

Glückwunsch, nun ist es fast geschafft.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen die blaue Buchse deines Freifunk-Routers mit einem freien LAN-Port deines privaten Internetrouters zu verbinden, um dem Freifunk-Router den Internetzugang zu ermöglichen. (Natürlich ist das nicht nötig, wenn das Gerät nur für den Mesh-Betrieb verwendet werden soll. Dann genügt die simple Stromversorgung.)

Nun kannst Du Dein eigenes Freifunknetz zum ersten Mal ausprobieren. Viel Spaß!

10. Änderungen an der Konfiguration vornehmen – Config-Mode

Solltest du nach einiger Zeit bemerken, dass deine Konfiguration nicht optimal ist, der Knotenname geändert werden soll oder z.B. der SSH-Zugang ein- oder ausgeschaltet werden soll, kannst du den Router jederzeit wieder in den Config-Mode versetzen.

Dafür musst du einfach nur die Reset-Taste des Freifunk-Routers für ca. 10 Sekunden gedrückt halten, bis alle Lämpchen gleichzeitig aufleuchten. Dann startet des Gerät wieder in den Config-Mode. Wenn du nun deinen Computer wieder mit einer der gelben Buchsen des Routers verbindest, ist die Oberfläche wieder über den Browser unter http://192.168.1.1 erreichbar.

Einige Dinge, wie beispielsweise die Eingaben auf der Konfigurationsseite lassen sich auch per SSH ändern. Eine Übersicht findest Du hier.

Fragen?

Mittlerweile gibt es dank der diversen Freifunkgruppen zahlreiche Webseiten und Wikis mit Informationen und Anleitungen. Zum Beispiel:

Solltest du Fragen oder Probleme haben erreichst du uns über das Kontaktformular.

Bilder und Texte übernommen von Freifunk-Ruhrgebiet und Freifunk Datteln.

Freifunk für Gastronomie, Handel & Gewerbe

Gästen und Kunden einfach WLAN zur Verfügung stellen? Freifunk! Damit lösen Sie die Probleme die dieses Vorhaben manchmal mit sich bringt.

Technik

Sie benötigen lediglich einen Internetanschluss mit einer freien Netzwerkbuchse an einem Internet-Router und eine 24/7 verfügbare Steckdose zur ununterbrochenen Stromversorgung. Kleine Ladenlokale ohne Besonderheiten wie z. B. ein verwinkelter Grundriss sind im Aufwand auf dem gleichen Level wie die Installation im privaten Zuhause.

Sollen zusätzliche Räumlichkeiten oder z.B. eine Außengastronomie ebenfalls mit Freifunk versorgt werden, dann benötigen Sie einen oder mehrere zusätzliche Freifunk-Router. Die weiteren Router müssen aber nicht unbedingt auch per Kabelverbindung am Router mit Internet-Anschluss angeschlossen werden, da Freifunk-Router standardmäßig auch WLAN-Verbindungen untereinander aufbauen können. Eine 24/7 verfügbare Steckdose reicht für die Erweiterung mit einem weiteren Router meistens aus.

Die Möglichkeit, dass Freifunk-Router WLAN-Verbindungen untereinander aufbauen können, ist ein Kernelement von Freifunk. Diese besondere Funktion der von den Freifunk-Mitgliedern ständig weiterentwickelten Firmware macht erst ein eigenständiges Freifunk-Netz möglich. Stehen zwei oder mehr Router in einer Entfernung die eine WLAN Verbindung ermöglicht, dann verbinden sich diese Freifunk-Router automatisch miteinander. Das nennt sich „Meshing“ oder „Vermaschen“.

Im obigen Bild erkennt man zwei Freifunk-Router. Der erste hat einen Internet-Zugang über den hauseigenen Router. Der zweite hat mit dem ersten eine Mesh-Verbindung hergestellt. Beide senden die WLAN-Kennung (SSID) „Freifunk“ aus. Verbindet sich ein Benutzer mit dem Freifunk-Router Nr. 2, dann wickelt dieser seinen Datenverkehr über den Router Nr. 1 ab.

Die Anzahl der Router ist nur durch die Auslastung der WLAN-Kanäle, Speicher im Freifunk-Router und CPU-Ressourcen im Freifunk-Router begrenzt.

Verbinden sich Freifunk-Router untereinander, die auch eine Internetverbindung haben (so wie Freifunk-Router Nr. 1), dann findet eine Lastverteilung statt, um das Freifunk-Netz gleichmäßig zu nutzen. Dieses Netzwerk funktioniert über Etagen und Gebäudegrenzen hinweg. Mittels professioneller WLAN-Technik können auch größere Plätze abgedeckt oder direkte Verbindungen zwischen Stadtteilen aufgebaut werden.

Betriebsaufwand

Die Hardware ist kostengünstig (Router ab 15 €, für Umgebungen mit einer größeren Nutzerzahl ab ca. 45 bis 60 € brutto). Fällt ein Router aus, dann kann dieser einfach durch einen beliebigen Freifunk-Router ersetzt werden. In kritischen Umgebungen kann durch Bevorraten eines fertig konfigurierten Geräts schneller Ersatz unkompliziert vorgehalten werden. Im Fehlerfall kann ein Router durch einfaches Umstecken (1 x Netzteil, ggf. 1 x Netzwerkstecker) auch von Laien ausgetauscht werden. Router können Sie selbst erwerben und von uns einrichten lassen, oder alternativ überlassen wir Ihnen fertig konfigurierte Geräte zum Selbstkostenpreis.

Ihre Mitarbeiter müssen sich nicht um das Freifunk-WLAN kümmern. Sie benötigen keine Anmeldedaten, Gutscheine oder Vouchers, die Sie an Kunden ausgeben oder ihnen erklären müssen. Es gibt keine zwangsweise Umleitung zu einer Internetseite, die möglicherweise erst vom Benutzer „überwunden“ werden muss. Einfach mit dem WLAN mit der SSID „Freifunk“ verbinden und loslegen.

Da Geräte sich diese SSID merken, muss der Kunde oder Gast diese nur ein einziges Mal manuell auswählen. Schon beim nächsten Besuch (egal wo sich Freifunk-Router befinden) verläuft die Anmeldung ohne Zutun des Benutzers.

Vorteile

  • Durch die interne Firewall und dem verwendeten VPN-Tunnel ist der Freifunk-Router vom eigenen Netz entkoppelt. Ein Zugriff auf andere Rechner des eigenen Netzes ist nicht möglich.
  • Der eigentliche Internetzugriff erfolgt durch den Tunnel über Server des Freifunk Rheinland e. V. Benutzer verwenden dabei eine IP-Kennung des Vereins, nicht des Anschlussinhabers.
  • Der Stromverbrauch der Freifunk-Router liegt je nach Modell zwischen 3 und 10 Watt (geschätzt). Weitere Kosten gibt es nicht.
  • Praktisch zu vernachlässigende Einstiegskosten, keine mtl. Kosten. Es sei denn Sie möchten uns mit einer Spende unterstützen. Das ist aber keine Voraussetzung!
  • Sie unterstützen die Idee eines freien Netzes
  • Die Bandbreite, welche die Benutzer der Freifunk-Router max. nutzen können, kann begrenzt werden. Ihr eigentlicher Internet-Anschluss hat für Sie die eingestellte, garantierte Bandbreite
  • Wir unterstützen Sie kostenfrei und ehrenamtlich bei der Planung und dem Betrieb der Systeme
  • Keine Gutscheine/Voucher: Ihr Mitarbeiter müssen keine Voucher ausgeben, verkaufen oder bei Problemen den Kunden unterstützen.
  • Keine zwangsweise Umleitung zu einer Portalseite (Anmeldehemmnis mit möglichen Rückfragen an Ihre Mitarbeiter)
  • Freies Internet ohne zeitliche Begrenzung
  • Nahezu freie Wahl des Routernamens. z. B. “FF-DO-Pizzeria-TresTomates”. Der Namen erscheint so auf unserer Hotspotkarte.
  • Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern, die kein offenes, kostenfreies WLAN ohne zeitliche Beschränkung anbieten

Für wen

  • Bäckerei oder Metzgerei mit Gastbereich
  • Bistro
  • Imbiss
  • Kneipen und Gaststätten
  • Restaurant
  • Hotel
  • Friseur
  • Sonnenstudio
  • Arztpraxis
  • Kanzlei
  • Einzelhandel
  • Werkstatt
  • Möbelhaus
  • Temporär bei Veranstaltungen
  • Kongresszentrum
  • Bibliothek
  • Jugendherberge
  • Pfarrheim
  • Wartebereiche bei Behörden und Verwaltungen
  • Kleingärtnerverein
  • ….

Sie haben Interesse an einer Vorstellung des Konzepts in Ihrem Haus? Fraktion? Verwaltung? Projektgruppe? Interessengruppe? Kontaktieren Sie uns! Wir kommen gerne zu Ihnen, stellen das Projekt vor und stehen Rede und Antwort.

CC-BY 3.0 by Freifunk-Aachen.de

Freifunk zu Hause nutzen

Jeder der ein WLAN zu Hause betreibt kennt das: Die lieben Verwandten oder Freunde sind zu Besuch und es dauert nicht lange, dann kommt die obligatorische Frage nach dem WLAN-Schlüssel und das “Gefrickel” am Smartphone der Gäste beginnt.

Neuere Router bieten den Vorteil eines Gäste WLANs. Das ist dann auch vom eigenen WLAN getrennt nutzbar. Aber auch da muss der Schlüssel gesucht, gefunden und eingegeben werden und die Gäste surfen mit der Adresskennung (IP) des Anschlussinhabers.

Mit einem zusätzlichen Freifunk-Router (gute Geräte gibt es bereits ab ca. 15 €) entfallen alle diese Probleme. Mehr noch: Man verbreitet die Idee eines freien Netzes und hilft, bei entsprechender Reichweite, auch noch sämtlichen Nachbarn und Mitbewohnern das Thema „WLAN für alle“ zu lösen.

Ein Einfaches „nimm das Netz mit dem Namen Freifunk“ reicht. Keine Anmeldung, kein Passwortgefummel. Einfach auswählen und los.

Im Bild schematisch dargestellt: Der Freifunk-Router (purpurfarben) spannt ein WLAN mit der Kennung „Freifunk“ auf. Der Datenverkehr über dieses Netz wird durch die interne Firewall des Freifunk-Routers zu unseren Freifunk-Servern getunnelt. Von dort geht der Datenverkehr dann erst in das Internet und zurück.

Das eigene Netz bzw. WLAN (blau) wird nicht verändert und ist vom Freifunk entkoppelt. Die Bandbreite die für Freifunk max. genutzt werden soll, kann begrenzt werden. Beispielsweise werden an einem 16.000 Kbit/s Anschluss 3.000 Kbit/s für Freifunk eingestellt, dann verbleiben immer mindestens 13.000 Kbit/s bis max. 16.000 Kbit/s für eigene Zwecke.

Vorteile

  • Durch die interne Firewall und dem verwendeten VPN-Tunnel ist der Freifunk-Router vom eigenen Netz entkoppelt. Ein Zugriff auf andere Rechner des eigenen Netzes ist nicht möglich.
  • Auch Nachbarn und deren Gäste genießen freies Netz im ganzen Haus (reichweitenabhhängig, aber erweiterbar)
  • Der Stromverbrauch des zusätzlichen Routers liegt zwischen gemessenen 3 bis 6 Watt.
  • Man hilft die Idee eines freien Netzes weiter zu verbreiten
  • Die Bandbreite, welche die Benutzer des Freifunk Router max. für Up- oder Downstream nutzen können, wird dabei einmalig vorher eingestellt.
  • Keine Passworteingabe, keine Landingpages, keine Codes, einfach mit dem Freifunk-WLAN verbinden und sofort loslegen.

CC-BY 3.0 by Freifunk-Aachen.de

Warum Freifunk?

Einfach

Wer hierzulande ein unverschlüsseltes WLAN betreibt, hat früher oder später wegen der sog. Störerhaftung ein Problem mit diversen Abmahnanwälten. Also bleibt nur die Verschlüsselung des WLANs. Damit ist es aber nicht mehr so einfach, dass auch Gäste, Nachbarn oder Kunden das eigene WLAN nutzen können. Der WLAN-Schlüssel muss erst einmal gesucht, gefunden und eingegeben werden und die Gäste surfen mit der Adresskennung (IP-Adresse) der Anschlussinhaberin. Das gilt auch für neuere Router, auf denen werksseitig bereits ein Gäste-WLAN vorgesehen ist.

Kommerzielle Lösungen für Gastronomie und andere Gewerbetreibende sind mit Kosten und weiterem Aufwand verbunden. Mitarbeiter müssen das Zugangsverfahren erklären und Anmeldedaten, Gutscheine oder Vouchers an die Kunden ausgeben. Möglicherweise werden Benutzer erst auf eine Internetseite umgeleitet, die sie zunächst einmal überwinden müssen.

All das entfällt beim Freifunk. Einfach mit dem WLAN mit der Kennung (SSID) „Freifunk“ verbinden und loslegen. Da Geräte sich die SSID merken, muss diese nur ein einziges Mal manuell ausgewählt werden. Schon beim nächsten Besuch verläuft die Anmeldung ohne Zutun der Benutzerin. Und das an jedem beliebigen Freifunk-Knoten den das Gerät gerade erreicht.

Sicher

Das eigene Netz bleibt unverändert.

Der Freifunk-Router baut einen VPN-Tunnel zu einem Server des Freifunk Rheinland e.V. auf. Erst dort erfolgt die Verbindung mit dem Internet. Und zwar mit einer IP-Adresse des Vereins, nicht des Anschlussinhabers.

Eine Firewall auf dem Freifunk-Router sorgt dafür, dass der Freifunk-Router vom eigenen Netz entkoppelt ist. Ein Zugriff auf andere Rechner des eigenen Netzes ist nicht möglich.

Fällt ein Freifunk-Router aus, kann er einfach durch einen beliebigen anderen Freifunk-Router ersetzt werden. Sind andere FF-Router in Reichweite, geht der Traffic automatisch über einen der anderen FF-Router.

Die Bandbreite die für Freifunk genutzt werden soll, kann begrenzt werden. So ist sicher gestellt, dass immer genug Bandbreite für die eigenen Zwecke vorhanden ist.

Gemeinnützig

Mit jedem aufgestellten FF-Router wird das freie Netz für alle vergrößert. Kosten entstehen nur für den FF-Router (ab ca. 20 €) und dessen Stromverbrauch (3 bis 10 Watt). Weitere Kosten entstehen nicht, keine Mitgliedschaft oder sonstigen finanzielle Verpflichtungen. Freifunk will keinen Gewinn erzielen.

Insbesondere für die Server und die Anbindung an das Internet entstehen jedoch Kosten die gedeckt werden müssen. Jeder aufgestellte FF-Router kostet den Freifunk Rheinland e.V. circa 1 € pro Monat. Deshalb ist der Freifunk auf Spenden angewiesen. Wer mag kann auch gerne (Förder-)Mitglied im Freifunk Rheinland e.V. werden. Der Freifunk Rheinland e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge können von der Steuer abgesetzt werden.

Freifunk ist für alle da. Egal ob Privatwohnung, Hausgemeinschaft, Arztpraxis, Friseur, Gastronomie, Kleingartenverein, Bibliothek, oder was auch immer. Wir helfen und beraten gerne.